Auf HRKs Facebookpage findet sich ein Glückwunsch an Herbert Grönemeyer.
In den Kommentaren äußern ca. 50% der Kommentierenden Hasskommentare gegen Grönemeyer. Man könnte jetzt fragen, warum die ausgerechnet auf bei HRK kommentieren. Dazu gibt es jedoch einen klaren Kommentar eines offensichtlichen HRK Fans, der darauf hinweist, dass HRKs neuesten Texte leider auch dazu führen, dass AfD-Fans als einen der ihren betrachten. Es wirkt auch so, dass er selbst dies vei HRK-Veranstaltungen so erlebt hat.
Ich werde mich noch an anderer Stelle zum neuen Buch äußern, aber nach 80 Seiten Lektüre muss ich leider einräumen, dass dieser Eindruck entstehen kann.
Glückwünsche an Herbert Grönemeyer
Moderator: Moderators
Re: Glückwünsche an Herbert Grönemeyer
An, ich finde es nicht so prickelnd, daß du immer wieder versuchst, Heinz (ausgerechnet) hier in die rechte Ecke zu stellen (schon andere haben das ja bereits vor mittlerweile 30 Jahren versucht). Daß er völlig verzweifelt vor Glück ist, daß ihm (auch) die falschen Leute zujubeln, hat Heinz doch immer wieder deutlich zum Ausdruck gebracht, mal ganz vom lyrischen Ich bei den Texten abgesehen...
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MartinB
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Re: Glückwünsche an Herbert Grönemeyer
Tja, Heinz versteht es halt, auch die rechte Ecke zu "bedienen". Ging ja damals schon los mit "Vertriebener"..
. Warum soll es also nicht auch rechte Kunzefans geben? Ich nehme an, auch Nazis und AfDler finden, wie so ziemlich alle wie auch immer "gepolte" Musikgernhaber, "ihre" Identifickationsflächen im Gesamtwerk von Heinz Rudolf Kunze. Ist angesichts der schieren Menge und Auswahl an Perspektiven aufs Geschehen geradezu unausweichlich, auch "solche Leute" irgendwie anzusprechen.
Sowas kann Herbert natürlich nicht passieren. Schon allein wegen des eher bescheidenen Outputs: alle 5plusminuseinpaarJahre mal ein Album und eine Stadiontournee vor, glaubt man den Konzertvideos, ausgewählt wirkendem Gutmenschen-SchickiMickiPublikum. Ziemlich schlimm fand ich beim Kucken einer Grönemeyer-Live-DVD den Song über den Tod seiner Frau und wie er danach gefühlt minutenlang vor Ergriffenheit beinahe berstend am Bühnenrand sitzt und sich für seine Authenzität frenetisch bejubeln lässt... Ich hab das seinerzeit mit Begriffen wie Leichenfledderei und/oder einer besonders peinlichen Ausformung von Exhibitionismus assoziiert und mag ihn seitdem nicht mehr so wirklich.
Dennoch schliesse ich mich den Glückwünschen an und räume ein, dass es einige Grönemeyereien (vorwiegend aus dem Frühwerk) gibt, die mir immer noch gefallen und die ihren wohlverdienten Platz im Deutschrock/pop-Olymp meinetwegen für alle Ewigkeiten innehaben dürfen.
Naja, sprachlich und stimmlich kann Herbert dem Heinz auch nicht das Wasser reichen, aber wirtschaftlicher Erfolg ist ja auch nicht zu verachten... oder?
Sowas kann Herbert natürlich nicht passieren. Schon allein wegen des eher bescheidenen Outputs: alle 5plusminuseinpaarJahre mal ein Album und eine Stadiontournee vor, glaubt man den Konzertvideos, ausgewählt wirkendem Gutmenschen-SchickiMickiPublikum. Ziemlich schlimm fand ich beim Kucken einer Grönemeyer-Live-DVD den Song über den Tod seiner Frau und wie er danach gefühlt minutenlang vor Ergriffenheit beinahe berstend am Bühnenrand sitzt und sich für seine Authenzität frenetisch bejubeln lässt... Ich hab das seinerzeit mit Begriffen wie Leichenfledderei und/oder einer besonders peinlichen Ausformung von Exhibitionismus assoziiert und mag ihn seitdem nicht mehr so wirklich.
Dennoch schliesse ich mich den Glückwünschen an und räume ein, dass es einige Grönemeyereien (vorwiegend aus dem Frühwerk) gibt, die mir immer noch gefallen und die ihren wohlverdienten Platz im Deutschrock/pop-Olymp meinetwegen für alle Ewigkeiten innehaben dürfen.
Naja, sprachlich und stimmlich kann Herbert dem Heinz auch nicht das Wasser reichen, aber wirtschaftlicher Erfolg ist ja auch nicht zu verachten... oder?
Tod der Musikindustrie!
Re: Glückwünsche an Herbert Grönemeyer
Ich empfehle hier die Lektüre des neuen Buches mit den Texten zwischen 2019 und 2025 (keine Songs). Da sind zahlreiche Aussagen auf den ersten von mir gelesenen 80 Seiten, die bestimmt auch im rechten Spektrum ankommen. Kein Vergleich zu HRKs Platten. Darauf scheint sich ja auch der Kommentarschreiber auf Facebook zu beziehen.
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