Geschafft – SPOTTLIGHT #45 vom 1.1.2013

Jetzt hat Heinz das nicht mehr für möglich gehaltene große Ziel auch noch erreicht.
Nicht, dass er daran verzweifelt wäre, diese Hürde nicht nehmen zu können.
Nicht, dass es ihn um den Schlaf gebracht hätte.
Nicht, dass er überhaupt davon gewußt haben dürfte.
Aber passiert ist es jetzt doch. Heinz Rudolf Kunze gewinnt zum allerersten Mal meine Album-Jahreswertung. Und das in einem wirklich fruchtbaren Jahr 2012 mit so vielen großen Alben wie lange nicht mehr. Und so sieht das dann aus:

1. Heinz Rudolf Kunze & Räuberzivil……….Hier rein, da raus
2. Neil Young & Crazy Horse………..Psychedelic Pill
3. Katatonia………Dead End Kings
4. Sylvan………..Sceneries
5. Godspeed You! Black Emperor…………..’allelujah! Don’t Bend! Ascend!
6. Stabil Elite……….Douze Pouze
7. Sigur Ros…………Valtari
8. Storm Corrosion……….same
9. Moonface with Sinaii:……….Heartbreaking Bravery
10.Rush……….Clockwork Angels

Sieger in der Jahreswertung der Thofrock-Albumcharts. Damit steht Heinz jetzt in einer Reihe mit Helden wie Anathema, Pendragon, Tiamat, Porcupine Tree, Devin Townsend, Blackfield oder Roger Waters.
In den 80ern hatte HRK durchaus ein paar Top5-Positionen, geschlagen aber von Ideal, The Cure, Talk Talk, Joe Jackson oder Peter Gabriel, den Simple Minds oder Rush.
In den 90ern entfernten sich die Kunze-Alben zunächst ein wenig von der Spitze. Der nächste Angriff auf den Jahrestitel folgte in Form der Richter-Skala, die allerdings 1996 nicht an Tool und R-E.M. vorbeikam. 1999 wäre „Korrekt“ auszeichnungswürdig gewesen, hätten nicht Anathema, dEUS und Dream Theater *****-Sterner rausgehauen. Den vorläufig letzten Highflyer gab es in Form von „Rückenwind“ 2003. In dem Jahr setzte aber „In Absentia“ die Maßstäbe, ebenso wie erneut Dream Theater. Die folgenden HRK-Alben verfehlten allesamt die Top10, teilweise sogar die Top20.
Es mutet wie ein Fanal der Geschichte (ähem…) an, dass Heinz nun nicht nur nach über 30 Jahren den Jahrestitel abräumt, sondern dabei auch noch eines seiner ganz großen Idole auf Platz 2 verweist. Neil hatte immerhin extra sein Crazy Horse reaktiviert, um die perfekte Platte zu machen.

Was gibt es sonst? Der Informationsfluss stockt ein bisschen, aber die nächste Tour steht vor der Tür, ohne dass wir so recht wissen was uns da eigentlich erwartet. Auffällig sind vor allem die edlen Locations in Ostdeutschland, die sich teilweise dicht an der Festtagsgaderobe bewegen. Nur die Westtermine führen in HH ausgerechnet in die Fabrik und in Hannover in einen wenig bekannten Liveclub an der Ihme.

Im nächsten Spottlight verrate ich Euch übrigens, warum Heinz in diesem Jahr vermutlich in Wacken auftreten wird, und was ausgerechnet Carmen Nebel damit zu tun hat.
Und so schrecklich lange warten müsst ihr auch nicht. Ich habe mich bei meiner Erinnerung an den zerstörten Nottulner Busbahnhof verpflichtet, in 2013 mindestens sechs SL-Texte abzuliefern.
Naja, Einen haben wir ja schon. Bis die Tage…

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